Meine Themen
Persönliche Vorstellung
Guten Tag, liebe Bürgerinnen und Bürger,
mein Name ist Dominik Petters.
Ich lebe mit meiner Familie in Emmerthal und habe dort auch meine Kindheit und Jugend verbracht. Ich habe erlebt, wie wichtig ein gutes Umfeld für Familie und Freundschaften ist, aber auch was es bedeutet eigene Erfahrungen in einer ländlichen Region zu machen und wie es sich z.B. für meine Großeltern angefühlt hat in einem Dorf alt zu werden. Diese Erfahrung hat mich geprägt: Sie hat mir gezeigt, dass unser Landkreis vieles von dem mitbringt, was Menschen schätzen und was das Weserbergland lebenswert macht, dass wir aber auch dafür sorgen müssen, dass erhalten bleibt was gut ist und wir an Problemen arbeiten müssen aber auch können.
Hierfür habe ich mich in den vergangenen Jahren viel ehrenamtlich politisch aber auch in Vereinen engagiert und konnte dabei in Emmerthal vieles von dem begleiten, was mir wichtig ist. In den letzten Jahren durfte ich als Bürgermeister der Gemeinde Emmerthal noch viel besser die Themen gezielt voran bringen die mir wichtig sind. Eines dieser Herzensthemen ist für mich:
Ich stehe für eine Politik, die zuhört, die Lösungen sucht und die fair bleibt. Gemeinsam können wir Hameln-Pyrmont noch lebenswerter machen – für jede Generation, für jede Familie. Lassen Sie uns diese Zukunft aktiv gestalten!
Bildung
In den vergangenen Jahren wurden meine beiden Töchter eingeschult. Ich habe Kinder erlebt, die auf diesen Tag hin fieberten und die unbedingt neue Sachen lernen und erleben wollten, die neue Freundinnen und Freunde kennenlernen und die ihren eigenen Weg gehen wollten. Kinder die voller Stolz ihren neuen Platz in der Klasse gezeigt und Schultüten nach Hause getragen haben. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass dies auch nach der ersten Euphorie in der Schule so bleibt. Das Kinder Spaß am Lernen und an ihrem Weg in unsere Gesellschaft haben.
Dafür braucht es ein gutes bauliches Umfeld, ausreichende Betreuung z.B. über Klassenassistenzen und auch an Wertschätzung für die Arbeit unserer Lehrkräfte. Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich entfalten können – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern. Familien brauchen auch eine Schule, auf die sie sich verlassen können. Die ein Ganztagsangebot und Ferienbetreuungen bietet, dass den Kindern Spaß macht und Kinder einlädt neues auszuprobieren. Es braucht eine Bildungslandschaft mit Blick auf den Kindern und Familien.
Stellen wir uns eine Schule vor, an der jedes Kind seine Talente entdecken kann – mit genügend Zeit, mit modernen Methoden und mit echter Gemeinschaft. In der auch unsere Vereine eingebunden sind und Kinder in vieles reinschnuppern können. Einen Ort an dem Kinder Spaß und Gemeinschaft erleben.
Mobilität
Wenn wir heute ein Ziel haben und irgendwo hinwollen, setzen wir uns doch fast immer wie selbstverständlich ins Auto und fahren los. Wir denken über unsere Mobilität oftmals kaum bis gar nicht nach und so viele Möglichkeiten gibt es für viele von uns auch gar nicht. Wenn ich aus einem kleineren Ortsteil komme, bin ich quasi ohne PKW nur als guter Fahrradfahrer mobil. Das ändert sich für viele Menschen dann, wenn sie mal nicht den PKW nutzen können. Dies betrifft Kinder und Jugendliche genauso wie ältere Menschen und möglicherweise in Zukunft noch mehr Menschen, wenn sich Preise für Mobilität so weiterentwickeln wie zuletzt.
Mobilität ist mehr als Fortbewegung – sie ist Teil unserer Lebensqualität und unserer Freiheit. Sie sorgt dafür, dass unsere Orte und Dörfer lebenswert bleiben.
Mein Ziel ist ein Mobilitätssystem, das für alle funktioniert. Mehr und bessere Radwege, ein funktionierendes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, und innovative Angebote wie Carsharing und flexiblen Kleinbuslösungen welche die Lücken schließen. Dies können wir erreichen, wenn wir neues ausprobieren, bestehende Lösungen hinterfragen und gemeinsam neue Konzepte denken.
Wohnen
Wie können wir eigentlich in den nächsten Jahren wohnen noch bezahlbar machen. Wie können vielleicht noch mehr Menschen in unserer Region leben und auch passenden Wohnraum finden? Wenn ich mich im Landkreis zu umschaue dann sieht das doch sehr unterschiedlich aus. Häuser stehen leer, in vielen Häusern leben heute noch ein oder zwei Personen wo früher 6 oder 7 gelebt haben. Gleichzeitig suchen viele Menschen Häuser oder Wohnungen und finden keine. Mieten, Kaufpreise, Zinsen und Nebenkosten steigen.
Wenn wir attraktiven Wohnraum für alle vorhalten wollen und Menschen in unseren Landkreis einladen wollen. Wenn wir auch den Jugendlichen von heute die Möglichkeit geben wollen, eine eigene Wohnung in unserem Landkreis zu finden, dann müssen wir unseren Wohnungsmarkt umbauen. Wir brauchen sicherlich auch Neubau von Wohnraum, dieser ist jedoch gerade so teuer, dass die Mieten für viele nicht bezahlbar sind. Wir müssen also Lösungen entwickeln den bestehenden Wohnraum nutzbar macht. Müssen dafür sorgen, dass wir das Vermieten von Wohnungen auch für Private erleichtern. Zum Beispiel über unsere Kreissiedlung könnten wir Wohnraum von privaten Eigentümern vermieten und diese bei der Abwicklung unterstützen. Wir brauchen einen Entwicklungsfonds der Altbestände aufkauft und entwickelt.
Für Mieter und Eigentümer müssen wir aber auch Lösungen für die Beheizung von Häusern entwickeln und gemeinsam mit Kommunen und Netzbetreibern kommunale Wärmeplanungen umsetzen. Wir haben im ländlichen Raum andere Möglichkeiten Energie zu erzeugen als in den Städten. Dies müssen wir nutzen und den Menschen auch bei Investitionen in Solar oder den Anschluss an Wärmenetze helfen.
Wirtschafts-entwicklung
Die Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Energiepreise und Energiewende. Darüber hinaus brauchen Betriebe Flächen auf denen sie sich weiterentwickeln können. Ich habe in den letzten Jahren in Emmerthal dafür gesorgt, dass wir dort eine vollständige Neuentwicklung von Wirtschaftsflächen vorgenommen und dafür gesorgt haben, dass Emmerthal einer der größten Standorte für Batteriespeicher in Deutschland wird. Darüber ergeben sich direkte wie indirekte Vorteile indem sich Energieintensive Betriebe in Zukunft dort ansiedeln können.
Ich setze auf eine Wirtschaft, die sowohl Arbeitsplätze sichert als auch nachhaltig wächst. Es ist die Rolle der kommunalen Akteure entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirtschaftliche Entwicklung wie diese ermöglichen. Dazu braucht es für jeden Teil des Landkreises einen Blick darauf welche Infrastrukturen wir stärken und ausbauen können und wo wir welche Chancen nutzen können. Gemeinsam mit den Betrieben vor Ort müssen wir notwendige Infrastruktur und Flächenentwicklungen in den Blick nehmen.
Stellen Sie sich eine Region vor, in der neue Ideen entstehen, sichere Jobs geschaffen werden und eine nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt steht. Die große Herausforderung der Transformation der Wirtschaft ist gerade für ländliche Räume eine enorme Chance, die wir nutzen können.